{Rezept mit Geschichte} Omas Apfel-Zimtkuchen mit Buchweizen


Endlich ist es soweit! Ich freue mich sehr euch heute das erste Rezept aus meiner Reihe Rezepte mit Geschichte vorstellen zu dürfen. Hier hab ich euch die Idee dahiner bereits vorgestellt und ich hoffe ihr seid genau so gespannt wie ich auf all die wundervollen Erinnerungen und fantastischen Rezepte die in den nächsten Wochen erscheinen werden.

Den Anfang macht die liebe Lena von Healthy Lena, die genau wie ich in Berlin lebt. Seit 2014 teilt sie mit uns all ihr Wissen um Ernährung auf ihrem schönen Blog. Dort findet man nicht nur leckere Rezepte, sondern auch viele Infos zum Einstieg in den Veganismus, fair Fashion und dem veganen Lifestyle.

Lena´s große Leidenschaft ist es aufzuzeigen wie gesund und abwechslungsreich vegane Ernährung sein kann. Sie räumt mit Vorurteilen auf und gibt viele hilfreiche Tipps. Das Thema Nachhaltigkeit ist ihr aktuell sehr wichtig und wir werden darüber sich auch bald vieles zu lesen bekommen.

 

 

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Lena´ s Geschichte

Der Duft nach Äpfeln und Zimt wird mich immer an meine Kindheit erinnern. Da wir einen Apfelbaum im Garten hatten, waren im Herbst Äpfel aus unserer Küche kaum wegzudenken. Egal ob selbstgemachtes Apfelmus, frischen Apfelsaft oder süßen Bratapfel – der Duft nach Äpfeln konnte nur etwas Gutes bedeuten.

Am meisten in Erinnerung geblieben ist mir allerdings das Rezept für einen Apfelkuchen, der bei uns häufiger an der Kaffeetafel landete. Im Gegensatz zum saftigen Apfelkuchen von der Oma, war diese Leckerei doch viel mehr eine Art süßes „Apfelbrot“. Etwas rustikaler und doch nicht weniger köstlich kommt nämlich dieser zimtige Apfel-Buchweizen-Kuchen daher. Abgesehen vom süßen Duft, der aus dem Ofen strömt, ist das Highlight dieses Rezeptes auf jeden Fall die Kombination aus Apfel und Zimt – sind beide doch ein wahres Dream Team. Buchweizen, der vielleicht nicht allen so geläufig ist, gibt dem Kuchen zudem eine leckere nussige Note.

Es ist vielleicht keine richtige Geschichte, die mir zu diesem Rezept direkt in den Kopf schießt, sondern mehr eine wohlige Erinnerung. Denn wenn ich damals von der Schule oder vom Spielen im Wald nach Hause kam und es im Hausflur schon nach Äpfeln und Zimt duftete, dann wusste ich, es war wieder soweit: heute wartete neben meinem Lieblingstee auch ein Stück Apfelkuchen auf mich. Frischer Kuchen bedeutete: die Familie kommt zusammen. Hier wurde für einen Moment innegehalten und nur genossen. Als Kind gab es noch keine richtigen Sorgen und es wurde im Moment gelebt. Wenn es heute den zimtigen Apfel-Buchweizen-Kuchen bei mir gibt, versuche ich mir daher etwas von dieser kindlichen Leichtigkeit zu bewahren. Wenn du wie ich also ab und zu mal nach einer kleinen Auszeit vom stressigen Alltag suchst, dann ist dieser Kuchen genau die richtige Wahl.

 

 

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Zimtiger Apfel- Buchweizenkuchen

Zutaten:

200 g Buchweizenmehl
50 g Mandelmehl oder gemahlene Mandeln
1 TL Zimt
1 TL Backpulver
150 g Zuckerrübensirup
150-200 ml Haferdrink (oder anderen Pflanzendrink)
3 EL Apfelmus
3-4 Äpfel

 

Zubereitung:

  • Die Äpfel auf Wunsch schälen und in Würfel schneiden.
  • Alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen. Zuckerrübensirup, Haferdrink und Apfelmus hinzufügen und zu einem zähen Teig verrühren. Bei Bedarf etwas mehr Haferdrink verwenden. Die Apfelstückchen unterrühren.
  • Eine Auflaumform einfetten und den Teig hineinfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für etwa 25 Minuten backen. Genießen!

 

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Vielen Dank liebe Lena für das tolle Rezept und die wunderschöne Geschichte!

Wenn ihr mehr von Lena sehen und lesen möchtet, dann schaut doch mal auf facebook und instagram vorbei.

Eure Daniela

2 Comments

  • 9 Monaten ago

    Ich freue mich so sehr, zu Gast auf deinem Blog sein zu dürfen! Der Artikel ist so schön geworden 🙂 Ich bin schon ganz gespannt auf die anderen Geschichten!

    Liebe Grüße
    Lena | http://www.healthylena.de

    • 9 Monaten ago

      Ich freue mich auch sehr! Ach, es folgen noch viele spannende Geschichten. Dein Rezept werde ich die Tage gleich mal ausprobieren, denn wir haben noch so viele Äpfel hier liegen. Liebste Grüße, Daniela

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