{Rezept} Mein Lieblingsburger für das Gewinnspiel von Hiel und Veganblatt – here it is!

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Wenn es um das Erfinden eines neuen Rezeptes geht, bin ich gleich mit Feuereifer dabei und in meinem Kopf drehen sich sämtliche kreative Rädchen.
So geschehen, als ich den Aufruf der Veganen Gesellschaft Österreich gelesen habe, dass Hiel und Veganblatt DAS Lieblingsburger- Rezept suchen.

Ich hatte gleich mehrere Ideen, wollte aber etwas kreieren, was ich persönlich mit Österreich verbinde und auch etwas ausgefallener ist.
Den Standartburger mit Sojahack und Tomatenketchup kennt man ja bereits aus vielen Kochbüchern.
Also hab ich mich an ein Rezept gewagt, welches wunderbar in diese Jahreszeit passt und außergewöhnlich ist.

Immer wenn ich in den Wintermonaten in Österreich war, kann ich mich an die herrlichen Maronen auf den Märkten erinnern. Durch den Schnee stapfen mit einer Tüte davon in der Hand…….herrlich.
Auch verbinde ich mit Österreich den Vogerlsalat- bei uns in Deutschland als gewöhnlicher Feldsalat bekannt. Ich kann heute noch über diesen Namen lachen.

Und schon standen auch die ersten beiden Zutaten meines Burgers fest!
Der Rest ist dann praktisch von alleine entstanden.

REZEPT FÜR 8 BURGER

Burgerbrötchen:
200 ml warmes Wasser
ca. 80 ml Sojamilch ( oder Hafer, Reismilch etc.)
1 Pkg. Trockenhefe
2 Eßl Zucker
400 gr. Mehl Typ 550
100 gr. Mehl Typ 405
2 Teel. Salz
80 gr. Alsan (Butter)
etwas Sesam

Das warme Wasser, Milch, Zucker und die Hefe in einer Schüssel miteinander vermengen. Etwa 10 Min stehen lassen.

Mehl & Salz vermischen und flöckchenweise die Butter unterkneten bis kleine Klümpchen entstehen. Die Hefemischung untermischen und so lange kneten, bis ein glänzender Teig entsteht. Ihr könnt ggf. noch etwas mehr Milch untermengen falls die Konsistenz des Teiges noch zu trocken ist. 

Teig abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Danach aus dem Teig 8 Brötchen formen, mit Wasser bestreichen und in den Sesam drücken. Nochmals abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Nun die Brötchen für ca. 15 Min. backen bis die Oberbläcke goldbraun ist.


Patties (8 Stück):
200 gr. Quinocha
100 gr. Belugalinsen
1 Dose Kidneybohnen
1 Eßl Sojamehl
2 Eßl Wasser 
Pfeffer, Salz, Chilipulver

Quinocha und Belugalinsen waschen, in einen Topf geben und mit 600 ml Wasser zum kochen bringen. 10 min köcheln lassen, Herd ausschalten und weitere 10 min ausquellen lassen. In der Zwischenzeit die Kidneybohnen abtropfen lassen und fein pürrieren.
Sojamehl mit dem Wasser verrühren.
Nun die Sojamehlmischung und die pürrierten Bohnen zu der Quinochamischung geben und unterheben. Mit Pfeffer, Salz und Chilipulver abschmecken.
Aus der Masse 8 gleichgroße Patties formen und in Öl kross braten.


DIVERSE BEILAGEN

Rotweinzwiebeln:
2 große rote Zwiebeln
2 Eßl Zucker
150 ml Rotwein (vegan)
1 Eßl Sonnenblumenöl

Zwiebeln in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelringe darin glasig braten. Zucker darüber geben und karamellisieren lassen. Mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen.

Maronen- Champignons:
400 gr. braune Champignons
10 Maronen
Pfeffer, Salz
1 Eßl Sonnenblumenöl

Wenn ihr frische Maronen habt, dann kreuzweise einritzen und bei 200 Grad im Backofen so lange backen bis die Schale anfängt aufzuplatzen.
Die Champignons in dünne Scheiben schneiden. Öl in der Pfanne erhitzen und die Pilze gut anbraten. Die kleingeschnittenen Maronen dazugeben und ebenfalls mit anbraten.
Mit Pfeffer und Salz abschmecken.

lauwarme Tomaten mit Basilikum:
300 gr. verschiedene Cocktailtomaten
etwas Salz
eine handvoll Basilikum

Tomaten in Scheiben schneiden und in etwas Öl anbraten. Salzen und mit dem Basilikum vermengen. (Die Tomaten sollten nicht auseinanderfallen oder Püree werden).

SONSTIGES:
Vogerlsalat (Feldsalat)
vegane Mayonaise (Rezept z.B. von hier)

BURGER SCHICHTEN:
Die erste Schicht meines Burgers war etwas vegane Mayonaise, darauf kam der Vogerlsalat, dann der Patty und obenauf Rotweinzwiebel, Maronen-Champignons und die lauwarmen Tomaten.

Nun drückt mir fleißig die Daumen, damit mein Rezept die Jury umhaut.

Alles Liebe,

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